Bildernachlese: Streifzug durch den Wald am Langen Berg

PS: andere Bilder vom Wald

Rügenradtour Tag 5: Zudar – Stralsund – Berlin

Vom Fünften Tag gibt es nicht mehr viel zu berichten. Wir hatten läppische 30km bis zurück nach Stralsund zu fahren und dort in den Zug nach Berlin zu steigen. Mir hat die Wärme zu schaffen gemacht und wir alle waren erschöpft und nicht traurig darüber, erst mal wieder nachhause zu kommen. Trotzdem hatten wir fünf wunderbare, erlebnisreiche Tage und viel Spaß miteinander. Wir haben auch schon neue Pläne geschmiedet: Wie wäre es damit, nächstes Jahr zu Himmelfahrt von Stralsund über Usedom nach Sczezin zu fahren?

Zurück in Berlin musste ich noch meinen letzten Film vollknipsen, dann habe ich die Filme zum Entwickeln gebracht und einige Tage später saß ich da und habe die Bilder sortiert.

Fotografiert habe ich mit dieser Kamera, mit der ich unter anderem auch die Momente eines Frühlings III von letztem Jahr fotografiert habe:

Niedlich, die Kleine, nicht?

Und obwohl sie so schön handlich ist und ich sie ständig umhängen hatte, habe ich viele Dinge vergessen zu fotografieren: so z.B. den Rasenden Roland, die Überquerung eines Sandbergs, die Flaschenpost von einem 9-jährigen Piraten oder den Leuchtturm am Kap Arkona. Von anderen Dingen habe ich unbrauchbare Fotos: die meisten Aufnahmen in der Dämmerung habe ich durch meine grob über den Daumen gepeilte Belichtung gnadenlos überbelichtet, manchmal hat der Überlapp nicht geklappt und einige Bilder sind zwar auf dem Negativfilm gut drauf, aber das Fotolabor hat sie nicht mit eingescannt, so dass ich sie nicht weiter verarbeiten kann.
Aber ich muss sagen: Mit ein paar Tagen Abstand gefallen mir die Bilder viel besser (weil ich vergesse, wie die Bilder ausgesehen hätten, die nichts geworden sind 😉 ) und ich bin sehr froh, dass ich keine Spiegelreflexkamera dabei hatte. Denn um damit gute Bilder zu machen hätte ich mir mehr Zeit nehmen müssen, die ich mir aber mitten während der Fahrradtour gar nicht nehmen wollte, und ich hätte im Nachhinein noch mehr Arbeit mit der Bearbeitung der Bilder. Insofern war die kleine Diana mal wieder genau richtig 🙂

Rügenradtour Tag 4: Göhren – Mönchsgut – Zudar

Zwar war für diesen Tag die längste Etappe vorgesehen, trotzdem sind wir den Vormittag enstpannt angegangen.
Der Morgen war warm und sonnig und nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren losnach Süden auf die Halbinsel Mönchgut. Der Weg ging mehrere Kilometer lang in einem schmalen Streifen Mischwald direkt hinter dem Strand entlang, dann hatten wir das südliche Ende Mönchguts erreicht. Hier verbrachten wir noch einmal einige Zeit am Strand und genossen das Wetter und die Ostsee.

Dann ging es weiter. Eigentlich hatten wir nicht so bald die nächste Pause eingeplant, aber nach den letzten Tagen waren die Beine doch inzwischen etwas schwer, und es gab so viele Cafés mit tollen Kuchen und Torten im Angebot, dass wir nicht wiederstehen konnten und in Reddevitz wunderleckeren Kuchen und Fischbrötchen gegessen und Sanddornsaft getrunken haben.

Diese Stärkung war auch gut, wenige Kilometer später mussten wir unsere Fahrräder nämlich über einen Sandberg rüber schieben. Nach einer Fährfahrt im Ruderboot fuhren wir zügig weiter an der Küste Richtung Westen. Ich erinnere mich an gar nicht mehr viel – wir waren inzwischen ein wenig übersättigt von den vielen Eindrücken und erschöpft vom Radfahren, ein Ruhetag hätte uns gut getan – aber woran ich mich erinnere, ist das tolle Gefühl zu dritt in Kolonne zu fahren mit den bepackten Fahrrädern und Touristen-Freizeit-Radler zu überholen.
Nach Eis und Fischbrötchen im Hafen von Lauterbach fuhren wir weiter an der Küste entlang durch einen Teil Rügens, den wenige Touristen je sehen. Sandwege, LPG-Platte, Felder, Blick aufs Meer, Dörfer mitten im Nirgendwo. Und eines von diesen Dörfern heißt Schabernack – wir sind nicht dort gewesen, sondern sind vorbei gefahren um nach Zudar zu kommen zu dem einzigen Zeltplatz, den es in diesem Teil Rügens gibt. Dort war es inzwischen so warm, dass wir Baden gegangen sind.